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FAQ


Was sind trigalights®?
mb-microtec ag trigalights, technisch als GTLS (Gaseous Tritium Light Source) bezeichnet, sind luftdicht verschlossene Glasröhrchen, die auf der Innenseite mit Leuchtstoff beschichtet sind. Sie enthalten eine geringe Menge gas­förmiges Tritium. Die vom Tritiumgas emittierten Elektronen aktivieren den Leuchtstoff permanent. Die Lichtquellen werden in verschiedenen Farben produziert. In der Regel wird grüner Leuchtstoff bevorzugt, weil das menschliche Auge in diesem Wellenlängenbereich die höchste Empfindlichkeit aufweist. Auch orange Lichtquellen stehen als für das Auge gut erkennbare Markierungen zur Verfügung. read more...

FAQ zu Uhrenlichter

Wie funktionieren trigalights®?
Ein Glashohlkörper wird an der Innenwand mit einem Leuchtstoff überzogen, anschliessend mit Tritium (einem radioaktiven Gas) gefüllt und luftdicht versiegelt. Die Elektronen welche vom Tritium bei dessen Zerfall ausgesendet werden, treffen auf die Beschichtung. Diese nimmt die Energie der Elektronen auf und wandelt sie in sichtbares Licht um.


Wie viel Strom brauchen die Lichtquellen?
Die Lichtquellen brauchen keinen Strom!


Kann ich trigalights® frei kaufen?

Nein, Sie benötigen aufgrund der Radioaktivität der Lichtquellen eine Bewilligung!  Wir sind ihnen aber beim Ausfüllen und Beantragen derselben gerne behilflich!


Wie viel kosten trigalights®?

Der Preis einer Lichtquelle hängt von ihrer Form und ihrem Volumen ab. Da das Tritium Gas sehr teuer ist, ist das Volumen ein extrem wichtiger Faktor. Freiformen sind zudem etwas teurer als Laserlichter.


Nimmt die Helligkeit der Lichter über die Jahre ab?

Die mb-microtec ag trigalights haben eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahren. Die Anfangshelligkeit der Lichter wird von verschiedenen Faktoren bestimmt, unvermeidbar ist aber eine gewisse Helligkeitsabnahme im Verlauf der Zeit. Die sogenannte Halbwertzeit von Tritium beträgt etwas mehr als 12 Jahre.


Ist es notwendig, mb-microtec ag trigalights® am Sonnenlicht oder an irgendeiner anderen Lichtquelle „aufzuladen“?
Nein, die mb-microtec ag trigalights produzieren das Licht selbstständig und benötigen keine externe Energiequelle.

HelligkeitsAbnahme


Aber Leuchtfarbe gibt es schon sehr lange, was ist an trigalights® so besonders?
Bei den herkömmlichen Leuchtfarben wird eine Leuchtmasse auf ein Trägermaterial aufgestrichen, welches dann mit einem Schutzlack überdeckt wird. Nach kürzester Zeit bereits diffundieren radioaktive Zersetzungsprodukte durch den Lack und reichern sich in umgebenden Materialien an. Die Farben oder Lacke beginnen meist nach einiger Zeit sich zu verfärben. Bei trigalights ist das radioaktive Gas (Tritium) in einer Glaskapillare fest verschweisst. Es kommt zu keinerlei Diffusionen.
Da auch keine Feuchtigkeit eindringen kann, leuchtet die Lichtquelle über Jahre immer zuverlässig!


Ich möchte am Wochenende eine Party veranstalten und bräuchte dringend noch einige trigalights® Leuchtstäbe!

trigalights sind als Anwendung in der Lebensmittel-, Schmuck-, Spielzeug- und Unterhaltungsindustrie aufgrund ihrer Radioaktivität verboten. Für andere Anwendungen muss eine Bewilligung bei den zuständigen Behörden beantragt werden. Hierbei sind wir Ihnen gerne behilflich.


Wo kann ich denn nun trigalights® eigentlich einsetzen?

Im Bereich Rettungswesen, Personenschutz, Militär, oder auch in der Uhrenindustrie als Beleuchtung der Zeiger und Zifferblätter. Mit entsprechender Zulassung kann ein Produkt, welches trigalights enthält, auch an den Privatkunden verkauft werden. (Uhren)


Was mache ich mit meinen trigalights®, wenn sie nach Jahren nicht mehr leuchten?

trigalights können innerhalb der Schweiz zur Entsorgung an uns zurückgesendet werden, Uhren können auch über den Hausmüll entsorgt werden.


Was passiert wenn eine Lichtquelle zerbricht?

Das Tritium tritt aus und vermischt sich mit der Umgebungsluft. Dank seiner geringen Dichte steigt das Gas auf und verdünnt sich in der Atmosphäre. Sie sollten das Gas wenn möglich nicht einatmen.


Was geschieht, wenn ich das Gas einatme?

Das Tritium gelangt zu einem kleinen Teil in den Körper, wo es sich gleichmässig verteilt und mit einer biologischen Halbwertzeit von 10 Tagen ausgeschieden wird. Für den Körper besteht bei Gasmengen wie sie in einzelnen, zum Teil auch grossen Lichtquellen eingesetzt werden keine Gefahr!


Untenstehende Grafik zeigt die durchschnittlich natürliche Dosis der Bevölkerung in Millisievert pro Jahr (mSv/a), im Vergleich zur Inkorporation des geamten Aktivitätspotenzial einer mit trigalights ausgterüsteten Uhr (25 mCi / 1 GBq).

Durchschnittliche natürliche Strahlenbelastung

Strahlenbelastung