Das Funktionsprinzip einer trigalight ist mit der einer konventionellen Fernsehbildröhre vergleichbar.
Auf einer Oberfläche aus Glas, wird eine hauchdünne Schicht aus Leuchtstoffen aufgetragen.
Die Schicht wird mit Elektronen beschossen, wodurch diese zum Leuchten angeregt
wird.
(Umwandlung der Elektrischen Ladung in Licht)
Während in der Fernseherröhre die Elektronen auf elektrischem Wege
durch die Verwendung einer Kathode
erzeugt werden, entstehen die notwendigen Elektronen bei einer trigalight durch den
radioaktiven Zerfall von
Tritium (einem Isotop des Wasserstoffes).
Die Zerfallselektronen des Tritium besitzen in Luft eine Reichweite von gerademal
1-3 mm und können selbst
die menschliche Haut nicht durchdringen. Die Energie von maximal ca.
18keV reicht dazu nicht aus.
Die Zerfallselektronen (B-Strahlung) verlassen also auch das versiegelte
Glasgefäss eines trigalight nicht.